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Wahlabend Western-Kompanie des PBSV

Alaaf, Helau und doch schon Horrido...

Schon wieder drei Jahre vorbei, als wir uns am Sonntagabend in Richtung Paderborn aufmachten. Traditionsgemäß am ersten Sonntag im März finden die Wahlen der Kompanievorstände des PBSV statt; ja, auch an Karneval!!! Vormittags dürfen die Schützen ihre Stimme im historischen Rathaus, nach streng getaktetem Zeitplan, abgeben und somit die Vereinsgeschicke der nächsten Periode etwas beeinflussen. Im Vorfeld war bei der Western-Kompanie schon klar, dass es einen drastischen Wechsel im Kompanievorstand geben wird und die Uhren quasi auf Null gestellt werden, jedoch in positiver Weise. Natürlich waren für alle Posten im Vorfeld neue Männer auserkoren worden, die die Geschicke weiterleiten sollen. So sprach am Ende auch das Wahlergebnis für sich: Von den rund 650 wahlberechtigten Schützen gaben um die 130 ihre Stimme ab und mit 95-prozentiger Zustimmung wurde Rüdiger Uhle zum neuen Hauptmann der Western gewählt. Der Name Uhle kein unbekannter bei den Paderborner Schützen, denn schonsein Vater und Großvater bekleideten diesen Posten. Allerdings, so betonte es der Neugewählte in seiner Begrüßungsrede, habe er alle Aufgaben im Kompaniewesen durchlaufen und weiß ganz genau, worauf es ankommt, nämlich auf die Gemeinschaft zwischen allen, egal ob Vorstand, oder "Schütze Arsch"!!! Auch wir vom Tambourcorps konnten den frisch Gewählten im Schalander der Paderborner Brauerei, mit einer starken Abordnung, gratulieren und schufen ein kleines Novum: Zwei Frauen aus unserem Vorstand waren mit dabei und das beim sogenannten "Herrenabend". Angeblich, so wurde es uns zugetragen, gab es schon Obristen, die dafür gesorgt hätten, dass die beiden den Saal verlassen müssen - aber an Karneval ist halt so manches Verbotene erlaubt :-) Für uns ist es inzwischen Hauptmann Nr. 5 seit wir in Paderborn dabei sind und wie immer sind alle gespannt der Dinge die da kommen werden. Nachdem das Bataillon kurz vorbei geschaut hatte verlief der Abend eigentlich, wie gewohnt: Ein üppiger Abendschmaus, die Fastenzeit lässt grüßen, schaffte eine gute Grundlage, um dann bei ein paar kühlen Nass den offizielen Übergaberitualen von Hauptmann und Spieß zu folgen. Auch wenn man es schon ein paar Mal mitgemacht hat, so ist es doch immer wieder was Besonderes, denn jeder hat eine andere Geschichte  zu erzählen. Den Abschluss bildete, um kurz nach 22:00 Uhr, die deutsche Nationalhymne; und wenn alle aus tiefstem Herzen singen, dann könnte eigentlich schon wieder Schützenfest sein - Horrido!