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Schützenfest Nordborchen 2019 - Sonntag

Traumhochzeit in Nordborchen und es fehlt nur Linda de mol...

"Freude" kam an diesem Sonntag auf, als man bei um die 30 °C am Mittag in die Uniform schlüpfte - da half auch die Marscherleichterung, also ohne Jacke, nicht viel. Aber wir lieben unser Hobby und egal ob es stürmt oder schneit, wir sind allezeit bereit! Nach der Ansprache vom Oberst ging es zügig in Richtung Eichenweg, wo die königliche Gesellschaft schon auf uns wartete. Was dann folgte war ein Traum: Man hat ja schon viele Königinnen in den vergangenen Jahren erlebt und alle sahen blendend aus, doch in diesem Jahr setzte man noch einen drauf - die Königin bezauberte in einem Kleid, was wohl sonst nur zu Hochzeiten getragen wird - das ist Liebe zur Tradition und entfachte gleich großen Applaus. Es folgte der Umzug durchs Dorf, wo auch die Neubaugebiete mit einbezogen wurden. Klar gibt es in dieser Gegend noch kein großes Fahnenmeer zu bestaunen, aber den neuen Dorfbewohnern alte Bräuche näher bringen ist wohl eine der größten Aufgaben, die wir in den nächsten Jahren zu bewältigen haben. Die Resonanz an den Straßen zeugte zumindest von der Aufgeschlossenheit der Neubürger und überraschte uns positiv. Nach gut einer halben Stunde erreichten wir das Gelände des Mallinckrodthofes, wo die Parade stattfand. Wieder mal ein schönes Bild, auch wenn der Rumpelacker schon große Marscherfahrenheit voraussetzt. Zurück an der Halle war für uns, nach einer kurzen Verschnaufpause, eigentlich Musizieren angesagt; doch trotz Absprache kam mal wieder alles anders als man dachte: Denn obwohl wir im 21. Jahrhundert leben und die Zweiklassen-Gesellschaft eigentlich nur noch auf dem Papier existiert, gibt es für einige zwischen Spielmannszug und Blaskapelle scheinbar immer noch den großen Unterschied - die einen Knüppeln nur Märsche und die anderen spielen feinste Konzertstücke, die natürlich bevorzugt werden. Ganz ehrlich - Schwachsinnige Einstellung! Das war vielleicht vor 20 Jahren noch so!!! So durften wir mal wieder zurückstecken und konnten erst nach über einer Stunde Wartezeit was zum Besten geben; aber egal, man weiß ja am besten was in einem steckt! Mit dem anschließendem gemeinsamen Essen endete dann der offizielle Part für uns und wie in jedem Jahr gingen die einen schon früh ins Bett, um fürs Wecken fit zu sein, einige lauschten noch dem letzten Lied der Band um Mitternacht und ein paar Verrückte versuchen wieder durchzumachen - wollen wir hoffen, dass sie es schaffen. In diesem Sinne, auf einen schönen letzten Schützenfesttag. Euer TCNB!