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Schützenfest Nordborchen 2019 - Montag

Das hat schon was von Hochleistungssport...

So, der letzte Tag ist angebrochen und für einige ist die Nacht noch nicht mal vorbei gewesen. Als wir uns um 04:30 Uhr zum montäglichen Wecken trafen gab es, unter den 36 Anwesenden, mal wieder die übliche bunte Gesichtsmischung, von ausgeschlafen bis dunkle Augenringe war alles dabei. Nach drei Jahren hatten auch mal wieder zwei Musiker verschlafen, was direkt die ersten Scheine ins Portemonnaie der Kassiererin brachte und für den Rest der erste schöne Aufreger an diesem Morgen war. In drei Gruppen ging es dann wieder durchs Dorf, um das Schützenvolk so langsam aufzurütteln - immer wieder ein schönes Erlebnis, was aus der dörflichen Brauchtumspflege nicht wegzudenken ist. Um halb Acht kamen wir dann alle am Hotel Pfeffermühle zusammen, wo wir eine Stärkung zu uns nehmen konnten. Einzelne Geschichten aus den diversen Gruppen sorgten für Gelächter - ja, in drei Stunden erlebst Du so manche Zote. Dann ging es zur Kirche, von wo aus wir den Schützentross zur Halle geleiteten. Es folgte das große Frühstück, ehe der offizielle Teil begann. Von unserer Seite konnten wir zwei Musikern unserer Altersabteilung gratulieren, die ihre 60-jährige Mitgliedschaft im Schützenverein feiern konnten; was für eine stolze Zahl!!! Bei netten Gesprächen, mit zahlreichen Bekannten, verging der Morgen mal wieder viel zu schnell und so musste man sich sputen, damit man wenigstens noch zwei, drei Stündchen Schlaf bekam. Das hatten wohl nicht alle geschafft, als man beim Antreten um 16:30 Uhr in so manches Gesicht schaute, aber das Leben ist halt kein Ponyhof. Bei inzwischen über 30°C ging es nochmal rauf zum König und anschließend zur Parade, wo die Füße buchstäblich qualmten - manches Hemd in unserer Truppe sah schon aus wie nach einem Wet-T-shirt-Contest - das ist Arbeitseinsatz und von der Körperbeanspruchung dem Leistungssport schon sehr nah. Zurück an der Halle floss erstmal viel Wasser in die trockenen Kehlen, bevor man dem Gerstensaft wieder frönen konnte. Während einige unserer Musiker sich leider schon früh verabschieden mussten bekamen andere irgendwann die zweite Luft und legten nochmal richtig nach: Egal ob auf der Tanzfläche, im Biergarten bei Musik, oder indem sie einfach nochmal selbst die Instrumente auspackten - es wurde noch ein richtig schöner Endspurt und die Strapazen des Nachmittags waren schnell vergessen. Gegen 02:00 Uhr am Dienstagmorgen war dann aber auch für die Fittesten unter uns Feierabend. Drei tolle und begeisternde Tage liegen nun hinter uns, mit einer unglaublich sympathischen Königsgesellschaft, mit zahlreichen Freunden und Bekannten, mit vielen tollen Erlebnissen, die in Erinnerung bleiben werden, und vor allem mit einer megageilen Truppe des TCNB!!!