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Schützenfest Kirchborchen 2019

Auftakt nach Maß...

Mit Beginn des Monats Juni startete für uns nun endlich die offizielle Freiluftsaison. Am Samstag, 01.06., ging es für uns nach Kirchborchen zum Zapfenstreich-Abend und man merkte, dass die Spielleute grelle waren. 39 Musiker, es fehlten nur neun Personen, bei einem Auswärtsspiel ist schon mal ne Hausnummer! Wie gewohnt empfing uns das Nachbardorf mit stattlichen Temperaturen, sodass wir auf die Jacken verzichteten. Es war eine weise Entscheidung denn es sollte an den höchsten Punkt des Dorfes gehen, in die Johannesstraße. Nachdem wir etwas holprig mit dem ersten Musikstück gestartet waren, man muss sich nach der langen Pause schließlich erst mal finden, hieß es Höhenmeter machen. Gut, in Kirchborchen ist das nichts Neues, aber dieses Mal war es schon eine besondere Herausforderung. Beim König angekommen entschädigte der Anblick der Hofgesellschaft aber für den anstrengenden Aufstieg. Nach der Frontabnahme ging es dann in Richtung Kloster, wo unter freiem Himmel der Gottesdienst gefeiert wurde. Für uns hieß es nun eine Dreiviertelstunde Ruhe finden und Kräfte sammeln, ehe es weiter ging in Richtung Sportplatz, wo der Zapfenstreich dargeboten wurde - wie so oft ein Gänsehautmoment! Vor allem wenn alle gemeinsam unsere deutsche Nationalhymne singen - in der heutigen Zeit, wo jedes bisschen Nationalstolz gleich in die rechte Ecke geschoben wird, sind es diese Momente, die uns bewusst machen, wer wir sind und wo wir hin gehören - eine mehr als wichtige Aufgabe der Schützenfest-Tradition. Anschließend erfolgte der Marsch in Richtung Gemeindhalle, wo für uns der offizielle Teil endete. Natürlich nur der Offizielle, denn so manchen Trommler konnte man auch noch in den frühen Morgenstunden über den Platz fegen sehen - aber, kein Wunder: Eine neue Band sorgte mal richtig gut für Stimmung und die Tanzfläche war unter Dauerbelastung; selten einen so genialen Auftakt gesehen. Die Leute hatten einfach Bock auf Feiern und wir sind gespannt auf die folgenden zwei Tage - zwar müssen wir keine Musik mehr machen, aber man wird den/die ein oder andere(n) garantiert wieder sehen; denn "Wir wolllen Schützenfest feiern, einfach nur drei Tage lang..."