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Ehrenamt mit neuer Kraft

Zusammenrücken, mit sicherem Abstand...

Dürfen und können wir uns als musiktreibender Verein zur aktuellen Lage äußern, wo doch scheinbar eh schon alles gesagt und geschrieben wurde? Jede Meldung, jeder Post weiß es scheinbar wieder besser und wirft angeblich neue Erkenntnisse in den Raum, wobei die meisten von uns doch eher ahnungslos sind und nur dem vertrauen, was sie tagtäglich hören und in den Medien sehen. Wir alle haben eine derartige Zeit noch nicht erlebt und selbst unsere Vorfahren, die den 2. Weltkrieg am eigenen Leib gespürt haben, konnten dem Feind wenigstens ins Auge schauen. Der aktuell unsichtbare Gegner macht die Sache daher wesentlich komplizierter, weshalb wir auf das hören sollten was uns Wissenschaftler und Ärzte nahelegen und nicht auf das, was in der digitalen Welt mal wieder los ist. Also ein klares "NEIN", ob wir uns als Verein zum Krankheitsbild etc. äußern dürfen. Ein dickes "JA" aber zu: "Müssen wir uns zum Thema Engagement und Ehrenamt melden?" Die meisten Veranstaltungen sind aus gutem Grund abgesagt worden und auch wir sind davon betroffen. Eine 11-jährige Nachwuchspielerin sagte neulich zu mir: "Du, wenn Schützenfest ausfällt ist das aber ganz schön traurig!" Sicherlich sind die derzeitigen Ausfälle ein harter Einschnitt in das normale Vereinsleben, aber wer, wenn nicht das Ehrenamt, sollte in dieser Zeit mit gutem Beispiel voran gehen? Die Menschen, die sich im Verein engagieren sind es gewohnt an die Gemeinschaft zu denken, zu helfen wenn Not am Mann ist und in gesellschaftlichen Anliegen zu unterstützen - nicht erst seit heute, sondern über Jahrzehnte hinweg. Das merken nun auch diejenigen in unserer Bevölkerung, die uns im Sommer belächeln, wenn wir bei 30 °C in Uniform durchs Dorf laufen, um eine Tradition aufrecht zu erhalten; diejenigen die den Kopf schütteln, wenn ein Sportler sich auch nach der dritten schweren Verletzung wieder ran kämpft, um Teil des Teams zu sein und diejenigen, die nicht im Ehrenamt tätig sind, weil sie einfach ihre Ruhe haben wollen. Ohne unser Ehrenamt wären Zeiten, wie diese, nicht zu bewältigen! Wenn wir hier für Borchen sprechen, sei unter anderem die Initiative "Borchen hält zusammen" genannt, die in kürzester Zeit eine Plattform für diejenigen geschaffen hat, die im Alltag Hilfe brauchen. Es sind Zeichen, wie diese, die uns Hoffnung geben, dass das viel zu oft unterschätzte Ehrenamt auch in Zukunft ein starker Teil unser Gesellschaft bleibt! Also ein großes DANKEschön für alle helfenden Hände, sowohl ehrenamtlich, als auch und nicht zu vergessen beruflich - ohne EUCH, kein WIR!!!        Das Tambourcorps Nordborchen wünscht Euch allen, Euren Familien, Freunden und Bekannten, dass Ihr möglichst gesund durch diese Zeit kommt und wir in ein paar Wochen, vielleicht auch Monaten wieder gemeinsam unser Vereinsleben ausleben können - passt gut auf Euch auf.                                            In diesem Sinne: "Du vergisst die Zeit, aber niemals den Augenblick!" Euer TCNB.