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14. Vereinsmeisterschaft - Letzte Probe

Wenn die Säckchen schon vor dem Feste fliegen...

Am Mittwoch vor Weihnachten findet die letzte Zusammenkunft der Nordborchener Spielleute statt. Schon zu einem guten Brauch ist es geworden, den Abend weitestgehend ohne Instrumente zu verbringen und ein gemütliches Beisammensein zu zelebrieren. Seit ein paar Jahren wird dieser Abend aber auch für die interne Vereinsmeisterschaft genutzt. 29 Musiker(-innen) fanden sich um 19:00 Uhr in der Trommler-Tenne ein und warteten gespannt, was Cheforganisator, Uli Lückehe, vorbereitet hatte. Bei der inzwischen 14. Meisterschaft, ja echt mal ne Ansage, dass es dieses Event seit sieben Jahren schon gibt, hieß es heute: "Der Sack muss ins Loch" - aber nicht was einige von Euch jetzt wieder denken :-) Ja, das gibt es wirklich unter diesem Namen das "Sack-Loch-Spiel". Kleine Säckchen müssen in ein Loch eines Bretts beim Gegenspieler geworfen werden. Im K.O.-Modus ging es zügig voran und was so einfach aussieht ist es mit Nichten. Das große Favoritensterben trat schon in der ersten Runde ein und man musste feststellen, dass die Frauen viel mehr Gefühl für dieses Spiel hatten. Im ersten Halbfinale dann ein richtiger Showdown - Mann gegen Frau, kann wenigstens einer der Herren die Ehre wahren? Gespielt wurde über 12 Wurf, doch am Ende waren es 20 - denn immer mit dem Letzten gelang nochmal der Ausgleich; ein Raunen ging durch die Tenne und der Ehrgeiz war den Kontrahenten ins Gesicht geschrieben. Doch am Ende mussten die Männer eine derbe Niederlage einstecken. Es kam zum Finale-Feminin, welches über 16 Wurf gespielt wurde - Laura vs Sarah. Früh ging Laura mit 3:0 in Front, während Sarahs Säckchen immer am Lochrand kleben blieben - doch dann reißt der vorletzte Wurf zwei Säcke hinein und es steht nur noch 3:2; es wird nochmal spannend - Finale furioso, doch Laura gewinnt am Ende und macht sich zum bevorstehenden Geburtstag schon mal selbst ein Geschenk. Der Abend klingt anschließend, bei lustigen Gesprächen, in lockerer Runde aus, dachte man zumindest. Doch der harte Kern wollte unbedingt noch bis Mitternacht warten, um das fällige Geburtstagsständchen spielen zu können - Pauke, Becken, Trommel & Flöte schepperten also um 00:00 Uhr nochmal volles Programm. Ein Hoch auf die Musik!!!